 |
Zurück
Weiter
Die Architektur des Netscape Application Servers
NAS Applikationen basieren auf einer Client/Server Architektur.
Wie Grafik 1 zeigt, gibt es in dieser
Architektur drei oder vier Schichten, je nach Art der verwendeten
Clients:
- Die Benutzerschnittstelle, das ist entweder eine
HTML-Seite in einem Browser (HTML-Client), oder ein sogenannter
"Thin-Client", der per IIOP (Internet Inter-ORB Protokoll) direkt
mit dem Application Server kommuniziert.
- Applikations-Publishing, hierbei handelt es sich um den
Web-Server, der die Anfragen eines HTML-Clients an den Application
Server weiterleitet (wird für Thin-Clients nicht
benötigt).
- Application Server, der ggf. mit der IV. Schicht kommuniziert
und ein errechnetes Ergebnis entweder als HTML-Code an den
Web-Server oder mit IIOP an den Thin-Client weitergibt.
- Datenbanken und bereits existierende Systeme, die mit dem
Netscape Application Server verbunden sind.

Grafik 1: Die Architektur des Netscape Applikation
Servers (Quelle: Netscape Präsentationen)
Ich betrachte in meinem Bericht ausschließlich die
Möglichkeit, den Netscape Application Server (NAS) mit
HTML-Clients anzusprechen, das ist die Vier-Schicht-Methode.
Es ist darauf zu achten, daß hierbei die
Präsentationsschicht von der Geschäftslogik getrennt ist.
Web-basierte Clients benutzen einen Web-Browser, der HTML-Seiten
anzeigt; während der Anteil der Applikation, der auf dem Server
ist, aus Java oder C++ Objekten besteht. Diese Objekte haben jeweils
eine Standardmethode, die "execute" Methode, die aufgerufen
wird, wenn ein Client eine Anfrage stellt. Die Java und C++ Objekte
heißen "AppLogics", und eine Applikation besteht aus einer
Menge von AppLogics und HTML-Seiten.
Der Kontrollfluß einer Applikation ist ein Fluß durch
eine Reihe von HTML-Seiten und AppLogics, die Daten untereinander
austauschen können. Da ein AppLogic seine referierten Objekte
verliert, wenn die execute-Methode endet, wird ein sog. "Session and
state management" zur Verfügung gestellt, das Daten speichert.
Die Daten, die in Session- und State-Objekten gespeichert werden,
können dadurch zwischen AppLogics und HTML-Seiten ausgetauscht
werden.
Grafik 2 zeigt zwei AppLogics, die zu einem
Session-Objekt verweisen, das auf die gemeinsamen Daten verweist.

Grafik 2: Kontroll- und Datenfluß zwischen zwei
AppLogics (Quelle: Netscape Präsentationen)
Zurück
Weiter, Autor:
Christian Ey,
http://www.inweb.de/chetan
|
 |