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Kapitel V
-- Im Großstadtdschungel von Taipeh --
München ist schön. München ist groß. München
ist lebhaft - zumindest zur Zeit der Wiesn.
Da kann mich als "zug'roaster" Münchner in Taipeh ja nichts mehr
schocken.
Oder vielleicht doch?
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Im Viertel um das
Taipei 101 herum scheint es noch relativ geregelt und ruhig zuzugehen -
da sind auch nicht viel mehr Leute unterwegs als bei uns zuhause. Doch
auf dem Weg zur Taipei Main Station (Hauptbahnhof) wird alles anders...
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Haben Sie so etwas schon mal
gesehen? Autos
eingekeilt zwischen Motor-Rollern, und wenn der ganze Pulk
losfährt, meint man, dass jemand eine Horde Hummeln aus einem Sack
gelassen hat! 
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Auch Roller müssen irgendwo parken! Da
ist ein breiter Gehweg gerade recht.
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In Taipeh's Rush-Hour muss man
schon aufpassen, dass man nicht unter die Räder kommt!
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Wenn alle auf einmal fahren wollen, wird's
halt eng. Aber irgendwie gehts immer weiter, und das mit erstaunlich
wenig Gehupe.
In München würde man in so einer Situation schonmal aus dem
Auto steigen und einen beliebigen anderen Fahrer anschnauzen, es trifft
ja immer den richtigen...
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Immer präsent in Taipeh:
Die Taxis. Aber Vorsicht: Es war meist nicht einfach, den Taxifahrern
zu erklären wo es hingehen soll. Nur wenige Taxifahrer können
englisch, und wenn, dann nur sehr wenig. Außerdem werden die
Stadtteile und Straßennamen oft selbst von offiziellen Stellen
unterschiedlich in lateinische Buchstaben übersetzt. Besser ist es
da, das Reiseziel in chinesischen Buchstaben auf Papier dabei zu haben.
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