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Kapitel III
-- Trimmdichpfad über der Stadt --
Nachdem ich mindestens drei mal das Panorama von dem Aussichtsturm aus
fotografiert hatte, verließ die anderen beiden die Geduld und sie
zerrten mich weiter. Es ging auf der anderen Seite des Berges wieder
ein Stück hinunter, bis wir an eine Lichtung kamen.
Dort
gab es eine Art Trimm-Dich Pfad, jedoch alle Geräte waren an einem
Platz und nicht wie meist bei uns über eine gewisse Strecke
verteilt. Stefan nannte diesen Platz sein Fitness-Studio und fing
auch sofort an, die teilweise abenteuerlichen Vorrichtungen zu
benutzen. In der
Tat waren viele Leute hier, die sich dehnten, Übungen
machten und sich in der Hütte wohl ein
Frühstückssüppchen kochten.
Wir
"Langnasen" wurden gemustert von oben bis unten, als ob wir von einem
anderen Planeten kämen. Stefan spielte gerne mit der Neugierde der
Leute und verstärkte mit seiner auffälligen Kleidung und
seinen roten Wuschelhaaren die für asiatische Augen fremdartige
Wirkung noch. Sein Chef hatte ihm einen chinesischen Namen gegeben: "Q
Mo", das heißt so viel wie "Wuschel". - Wenn er sich vorstellte
löste das meist ein lautes Lachen bei seinen taiwanesischen
Gesprächspartnern aus, und das Eis war gebrochen.
Jetzt
war Beate an der Reihe. Auch sie hängte sich wie zuvor
Stefan an eine Vorrichtung aus mehreren Stäben, die an einem Baum
befestigt waren. Man klemmte sich mit den Beinen zwischen zwei
Stäbe und ließ sich nach hinten runter. Als Hilfe gab es ein
Seil mit mehreren Knoten, an dem man sich langsam herunterlassen
konnte. Sehr vertrauenserweckend sah die Konstruktion nicht aus, aber
wir waren ja nicht zum Spaß hier. 
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