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Kapitel II
-- Aussichtsplattform über Taipeh --
Um uns einen
Überblick über die Stadt zu verschaffen, jagte uns Stefan an
unserem ersten Morgen erst einmal auf den Hausberg im Stadtteil
Xindian, in dem wir wohnten. Auf diesen Berg führte eine lange
Treppe aus Holzbalken, die nicht mehr aufhören wollte. Wir waren
noch am Kämpfen mit Jetleg und subtropischem Klima, während
Stefan seinen Heimvorteil ausspielte und lässig die Treppen
hochrante.
Oben gab es einen Turm von dem aus man die ganze Stadt sehen konnte.
Ganz außer Atem schleppten wir uns auf den Turm und genossen den
Ausblick. Über der Stadt hing eine Dunstglocke. Ich weiß
nicht, ob es sich dabei um Luftfeuchtigkeit oder um Smog handelte.
-- Na endlich: Das 360° Panorama von Taipeh --
Sicht in Richtung Innenstadt. Dem Bild fehlt die
Temperaturanzeige: Geschätzte 38 Grad bei endlos hoher
Luftfeuchtigkeit.
In einem der Hochhäuser im Vordergrund wohnten
wir in der ersten Woche. Im Hintergrung sieht man das höchste
Gebäude der Welt: Der "Taipei 101", gesprochen "ii-ling-ii", das
ist chinesisch für "eins-null-eins".
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