Gut und Schlecht 

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(C) Christian R. Ey
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Sat Nov 15 21:58:07 GMT+01:00 2008
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Gut und Schlecht

Auf dieser Seite sind ein paar Erfahrungen aufgeschrieben, die ich mit Firmen und Organisationen hatte. Vielleicht kann ich hiermit den einen oder anderen davon abhalten, Kunde einer Firma mit schlechtem Kundenservice zu werden (warum fällt mir jetzt spontan die Deutsche Telekom ein?) zugunsten von Firmen, die sich um ihre Kunden bemühen.

 

Einschänkung der Meinungsfreiheit durch Lutz Heilmann / Die Linke

Foster City, 15.11.2008 Heute habe ich in einem Bericht im Spiegel gelesen, dass Lutz Heilmann von der Partei "Die Linken" den Zugriff zu http://wikipedia.de sperren ließ, weil sein Eintrag auf Wikipedia seine Stasi-Vergangenheit beinhaltet.

Dies ist der Text der auf Wikipedia.de angezeigt wird: Mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008, erwirkt durch Lutz Heilmann, MdB (Die Linke), wird es dem Wikimedia Deutschland e.V. untersagt, "die Internetadresse wikipedia.de auf die Internetadresse de.wikipedia.org weiterzuleiten", solange "unter der Internet-Adresse de.wikipedia.org" bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden. Bis auf Weiteres muss das Angebot auf wikipedia.de in seiner bisherigen Form daher eingestellt werden. Der Wikimedia Deutschland e.V. wird gegen den Beschluss Widerspruch einlegen.

Da ich das Zensieren von Webseiten und deren Inhalte schärfstens kritisiere (ich sehe das Recht auf freie Meinungsäußerung bedroht), egal ob von Scientology oder von Lutz Heilmann oder von jemand anderem, habe ich hier den Link zu seiner Webseite, die immernoch über den US-amerikanischen Server von Wikipedia erreichbar ist, aufgelistet:

Ich rufe hiermit jeden auf, einen Link auf die genannten Webseiten zu machen, um die Wirkung der Zensur zu schwächen!

 

Warnermusic: Kopierschutz von Kauf-CDs verhindert Abspielen

München, 26.08.2004 Vor einer Weile habe ich mir die CD "Dick This" von "Dick Brave and the Backbeats" gekauft. Als ich die CD in meinem Laptop abspielen wollte, verhinderte dies der Kopierschutz der CD!

Das hat mich gelinde gesagt sehr verärgert. Ich empfinde es als eine Unverschämtheit, dass ich als Käufer der CD gegenüber jemandem, der sich den Inhalt der CD illegal aus dem Netz besorgt, benachteiligt bin! Ich sehe nicht ein, warum ich als ehrlicher Käufer mit folgenden Einschränkungen leben muss:

  • Die CD lässt sich nicht in allen meinen Abspielgeräten abspielen
  • Der Kopierschutz verhindert das legale Kopieren der CD als Privatkopie, die ich z.B. im Auto einsetzen möchte, damit das Original nicht durch Hitze oder Kratzer beschädigt wird.

Mit Kundenfreundlichkeit hat das nichts zu tun. Deshalb meine Empfehlung an alle, die ich erreiche:

Kauf keine CDs, die mit Kopierschutz versehen sind!

Solche CDs werden auch als "Un-CDs" bezeichnet. In Frankreich gibt es bereits Klagen gegen das Vertreiben von Un-CDs, das als Betrug angesehen wird, da diese CDs nicht der CD Spezifikation entsprechen und daher auch nicht als CD verkauft werden dürften.

Heise Online stellt ein CD-Register zur Verfügung, das vor dem Kauf einer CD darüber informieren will, ob diese mit einer Abspielsperre versehen ist. Außerdem findet man dort das Programm unCDcopy, mit dem man eine legale (allerdings analoge) Privat-Kopie anfertigen kann.

 

Mozilla Browser bekommt Publicity

München, 05.06.2002 Nachtrag: Das Online-Magazin von Der Spiegel berichtet ausführlich und begeistert über den neuen Browser Netscape 7.

München, 25.04.2002 Endlich! Das lang ersehnte Erscheinen der 1.0 Release des Mozilla Browsers (Open Source Nachfolger des Netscape Communicators) sorgt für etwas Publicity für den "politisch korrekten" Browser. Berichte findet man in der Online-Ausgabe des Spiegels, bei heise online, und auch in der amerikanischen Presse, beispielsweise bei CNN.com.

Ich selbst benutze den Mozilla in der Version 0.9.9 seit dem 21.03. (auf Windows 2000), und bin SEHR zufrieden! Schneller Seitenaufbau, bis jetzt absolut absturzfrei und immer das süße kleine Monster rechts oben beim Laden! :-) Allerdings sollte man Mozilla nicht auf allzu schwachbrüstigen Rechnern laufen lassen, da er viel Speicherplatz und Rechenleistung benötigt. Als besonderes Schmankerl (mein Gott, ich bin schon zu lange in Bayern) bietet der Mozilla mehrere Skins, die man sich herunterladen kann. Ich selbst finde (bis jetzt) die beiden eingebauten Skins am besten.

Zu empfehlen ist Mozilla auch für alle, die weg wollen vom unsicheren Microsoft Outlook. Mozilla enthält ein vollständiges Emailprogramm, das komplett in den Browser integriert ist und das jetzt auch mehrere Emailkonten gleichzeitig verwalten kann. Outlook ist damit völlig überflüssig!

Standardmäßig wird Mozilla ohne Java Plugin ausgeliefert. Wie man dieses Plugin installieren kann, ist auf Newzilla beschrieben.

 

Einschänkung der Meinungsfreiheit durch Scientology

München, 24.03.2002 Heute habe ich in einem Bericht im Spiegel gelesen, dass die Church of Scientology (eine U.S.-Amerikanische Sekte, die laut Spiegel in Deutschland seit 1997 unter Beobachtung deutscher Verfassungsschützer steht) der Suchmaschine Google mit rechtlichen Schritten gedroht hat, falls die Suchmaschine Anti-Scientology-Webseiten nicht aus der Datenbank nimmt. Google ist diesen Forderungen leider nachgekommen.

Da ich das Zensieren von Webseiten und deren Inhalte schärfstens kritisiere (ich sehe das Recht auf freie Meinungsäußerung bedroht), habe ich hier Links aufgelistet, die von Google aus dem Programm genommen wurden:

  • www.xenu.net Anti-Scientology-Seite des Norwegers Andreas Heldal-Lund.
  • www.clambake.org Operation Clambake. Wie es aussieht, beinhaltet diese Seite den selben Inhalt wie www.xenu.net.

Ich rufe hiermit jeden auf, einen Link auf die genannten Webseiten zu machen, um die Wirkung der Zensur bei Google zu schwächen!

Es gibt im Netz einen Bericht auf WIRED NEWS über diesen Vorfall, in dem noch mehr Information enthalten ist. Interessanter Weise konnte die Church of Scientology es nicht verhindern, dass der Bericht selbst bei Google zu finden ist! :-)

 

Schikane der Deutschen Telekom bei Wechsel zu Arcor

München, 06.02.2002 Gestern war mein Termin der Umstellung vom Telekom-Netz zu Arcor. Toll! Seit gestern kann ich mit Arcor DSL ins Internet, mit Arcor ISDN telefonieren! Eigentlich. Aber natürlich hat's nicht geklappt, denn gestern war dummerweise auch mein Termin mit der Deutschen Telekom, die sowas wie eine "Endmessung" durchführen wollten. Schade, dass

  1. Arcor in der Terminbekanntgabe nicht eindeutig darauf hinwies, dass Zugang zu meinen Räumen gewährleistet werden musste (ich habe NTBA und DSL Modem selbst installiert, warum also muss da noch jemand kommen?)
  2. der Techniker der Telekom es nicht für nötig hielt, entweder auf meinem Handy kurz vorher bescheid zu sagen oder eine etwas genauere Terminangabe zu machen ("irgendwann zwischen 12 und 16 Uhr"), ich mein, ich kann ja einen Tag frei machen für die Telekomiker. Haben die ne Ahnung, was sowas kostet?!?!
  3. der nächste Termin, der mit der Telekom auszumachen ist, der 18.02. ist. In dieser Zeit habe ich keinen Telefonanschluss! Toll, Telekom.

In meinem Anruf beim Arcor Störungsdienst bestätigte man mir dann auch, dass die Telekom wohl gerne Kunden schikaniert, die zu Arcor wechseln wollen. Doch in meinem Fall ging der Schuss fuer die Telekom nach hinten los: Ich werde von nun an die Telekom meiden, wo es nur geht.


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