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My American Dream - Blog - von Christian Ey
Seit Februar 2006 lebe und arbeite ich in den USA, genauergesagt lebe ich in Belmont nahe San Francisco und arbeite in Redwood City, California.
Dieses Blog ist für alle, die wissen wollen, wie es mir gerade geht, und natürlich auch für alle, die interessiert, wie es sich in den USA so lebt.
Impressionen vom 'Sandy Wool Lake'
Nachdem wir das Calaveras Reservoir besuchten, fuhren Meli und ich noch in den nahegelegenen Ed Levin County Park an den Sandy Wool Lake. Hier sind ein paar Stimmungsbilder entstanden:
Sonnenuntergang am Sandy Wool Lake

Watschel-Watschel-Watschel :)

Vom Sonnenuntergang rot gefärbter Baum

Toter Baum vor Sandy Wool Lake
posted by Christian Ey at 00:42 permalink
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Das Calaveras-Reservoir
Nordöstlich von San Jose und östlich von Milpitas befindet sich das Calaveras-Reservoir. Man erreicht es, indem man der State Route 237 folgt, die zum Calaveras Boulevard wird, der seinerseits in die Calaveras Road übergeht.

Das Calaveras-Reservoir ist ein wichtiger Bestandteil der Trinkwasserversorgung von San Francisco und ist ein durch einen Staudamm, den Calaveras Dam, kuenstlich erzeugter See.

Die durch das Calaveras Valley führende Calaveras Road ist unter Motorradfahrern ähnlich beliebt wie in Deutschland die Schwarzwaldhochstraße, da sie sich in engen Kurven und meist nur 1-1/2-spurig am Calaveras-Reservoir vorbeischlängelt.
Ich parkte meinen Leihwagen (allerdings nicht ganz legal) in einer kleinen Parkbucht und Meli und ich gingen ein bisschen die Calaveras Road entlang, auf der nur sehr selten Autos fahren.
Die meisten Ländereien um das Reservoir herum sind an Viehbauern verpachtet, und man darf sie nicht betreten. Die Stadt San Francisco hat das so eingerichtet, da die Angst besteht, dass andernfalls die Ländereien und damit das Reservoir verschmutzt werden könnten.
Interessant ist auch, dass zur Zeit geplant ist, den Staudamm zu erhöhen, und damit auch das Wasservolumen. Umweltschützer laufen dagegen aber amok, da sie befürchten, dass viele Biotope dadurch überflutet werden. Auf der anderen Seite war dieses Gebiet vor der Errichtung des Staudammes Agrarland und wurde erst danach zum Naturschutzgebiet. Die Argumentation für den Staudamm geht daher in die Richtung, dass die Biotope zwar zerstört werden, aber ein paar Meter weiter hinten wieder entstehen können.
Direkt unter dem Calaveras Valley befindet sich die Calaveras-Spalte. Der Staudamm befindet sich damit in einem geologisch aktiven Gebiet...
posted by Christian Ey at 22:19 permalink
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Monster-Truck-Show in San Jose
Wer noch nie in einer Monster-Truck-Show gewesen ist, der muss das unbedingt mal mitgemacht haben. So eine krasse Show habe ich schon lange nicht mehr gesehen!!
Bei so einer Show geht es hauptsächlich um jede Art von unvernünftigem Motorsport. :)
Es ist nichts für zarte Gemüter: Auf den Tribünen wird geschrien und gekreischt, die Motoren der Monster Trucks machen einen Höllenlärm und in der Arena werden Autos zertrümmert. Ich habe mir nicht vorstellen können, wie laut das ist. Wirklich.
Extrem brachial. :)
Wer ein Problem mit Lärm hat, sollte sich unbedingt Ohrstöpsel mitbringen.
Im großen un Ganzen geht es darum, wer mit seinem Monster Truck die geilste Show macht. Hierzu werden schrottreife Autos (wenn sie es vorher noch nicht waren, sind sie das nachher aber sicher) dicht nebeneinander gestellt, und die Monster Trucks springen drüber. Sieht ziemlich gefährlich aus und ist es tatsächlich auch, wie die vielen Verletzungen von Monster-Truck-Fahrern beweisen.
Zwischen den Matches mit den großen Monster-Trucks finden Rennen mit Quad-ähnlichen Karts statt. Richtig cool finde ich es, wenn sie mit ihren Quads über eine Schanze springen und in der Luft Stunts vorführen... krass!! Auf dem Foto sieht man das nicht richtig, aber das fliegende Etwas oben im Bild ist eine Quad nebst Fahrer. ;)
Teilweise steigen die Fahrer im Flug komplett von ihrer Quad aus und schaffen es dann (hoffentlich) wieder rechtzeitig vor dem Aufkommen auf dem Boden, aufzusitzen!
Gegen Ende kommt die Freestyle-Show der Monster Trucks, das fand ich am Besten. Da die Shows von Richtern aus dem Publikum bewertet werden, geht's hier hauptsächlich darum, Aufsehen zu erregen, wofür schonmal eine Minute lang mit Vollgas auf der Stelle gedreht wird oder ein Sprung über die Schrottautos gemacht wird, bei dem der Truck umfliegt und auf dem Dach landet.
Auf der gezeigten Bilderserie sieht man den Truck "Tropical Thunder", wie er springt, am Ende auf dem Dach landet und vom Kranwagen wieder aufgestellt wird. Am Ende ist auch "Grave Digger" zu sehen, einer der in den USA beliebtesten Monster Trucks.
 Noch mehr Bilder von diesem Event findet Ihr hier in Mahdi's Blog. :)
posted by Christian Ey at 01:42 permalink
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Foto-Session: Golden-Gate-Bridge und Headlands
Ich wohne ja bekanntlich in der Marina-Neighborhood von San Francisco, und meine Wohnung ist gerade mal zwei-einhalb Meilen von der Golden-Gate-Bridge entfernt. Trotzdem war ich bis heut noch nie dort! Das wollte ich ändern, und so bin ich zu einem Kurztripp auf die nördliche Seite der Golden-Gate-Bridge aufgebrochen.
Dort habe ich ein paar Bilder geschossen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Die Golden-Gate-Bridge aus einer ungewöhnlichen Perspektive vom Vista Point aus:

Nochmal Vista Point und im Hintergrund San Francisco:

Die Golden-Gate-Bridge von den Marin Headlands aus, im Hintergrund San Francisco:

Die Küste der Headlands in Richtung Westen gesehen gibt eine wunderschöne Kulisse ab für Sonnenuntergänge. Leider war es noch nicht spät genug für einen Sonnenuntergang; gegen die Sonne Fotografieren tu ich trotzdem gerne:
posted by Christian Ey at 18:12 permalink
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Nicht so aufregend wie gedacht: Der Pontiac Grand Prix
Puh, diesen Berg muss ich heute wieder hochgehen, um an mein Auto zu kommen. Wen's interessiert: Das Foto hab ich an der Ecke Union Street / Webster Street in Richtung Süden aufgenommen.  Aber nun zu etwas völlig anderem: Zum Pontiac Grand Prix.
Schon als ich das letzte Mal in den USA war, ist mir der Pontiac Grand Prix aufgefallen, allerdings das damals aktuelle Modell, was mittlerweile abgelöst wurde. Das neue Modell sieht zwar auch noch gut aus, aber meiner Meinung nach nicht mehr ganz so wie das 1997-2003er-Modell.
Und nachdem ich schon 2 mal das Auto gewechselt habe (zuerst hatte ich einen Chrysler Sebring, danach einen Pontiac G6), bin ich nun tatsächlich bei einem Pontiac Grand Prix gelandet.
Zunächstmal: Das Ding ist ein ewig langes Schiff. Auf den Bildern mag es nicht so rüberkommen, aber mit diesem Auto in San Francisco einen Parkplatz zu suchen ist eine richtige Qual. Wenn man denkt, da vorne hört das Auto auf, irrt man, denn wie die meisten amerikanischen Autos hat der Grand Prix sehr ausladende Stoßstangen vorne und hinten. Die Amis finden das chic.
Ich nicht.
Da ich kurz vorher noch den G6 gefahren bin, der ein hervorragendes Handling vorweisen kann, war ich auch vom Fahrverhalten des Grand Prix zunächst enttäuscht: Die Automatik schaltet extrem spät, was z.B. ein freches Rechtsüberholmanöver erschwert oder das Beschleunigen bei der Einfahrt auf den Highway unnötig verzögert.
Wenn die Automatik aber mal geschaltet hat, macht sich der 6-Zylinder mit seinen 200 PS fast mit einem Überschallknall bemerkbar, der Frontantrieb zieht wie verrückt am Lenkrad (komischerweise nicht immer geradeaus, wie ich das von meinem Peugeot gewöhnt bin, sondern in eine zufällige Richtung) und der Wagen spurtet mit einer fast wahnsinnigen Beschleunigung los. Dazu macht der Motor ein turbinenartiges Geräusch, was zugegebenermaßen ziemlich Spaß macht und Beifahrer(innen) zusammenzucken lässt.
Natürlich sieht der Wagen in weiß nicht ganz so gut aus, aber da muss man drüberwegsehen, schließlich ists ein Mietwagen.
Der Innenraum hat mich enttäuscht. Auch hier bin ich vielleicht vom zuvor gefahrenen G6 verwöhnt, doch die Materialien sind lieblos gewählt (massenhaft dunkelgraues, gummiartiges Plastik und am Lenkrad metall-immitierendes, lackiertes Plastik). Wenn die Entwickler am Innenraum versucht haben, Gewicht zu sparen, haben sie das meiner Meinung nach an der falschen Stelle gemacht. Außerdem haben die Verkleidungen und sogar das Lenkrad an vielen Stellen scharfe Kanten, die nicht ausreichend entgratet wurden.
Bei dem ganzen Meckern über Verarbeitung und Materialwahl darf man allerdings nicht vergessen, dass das Basismodell (das ich fahre) für 21000 Dollar (ca. 17000 Euro) zu haben ist. Dafür bekommt man in Deutschland grade mal einen Golf.
Auch im Grand Prix bekommt man beim Start eine Show mit allen Instrumenten gezeigt, bei der die Zeiger alle zusammen erstmal auf 100% fahren und nach 1-2 Sekunden wieder zurück, und auch ansonsten ist der Innenraum pfiffig mit vielen Fächern, Lüftungsschächten und Cup-Holdern versehen.
Insgesamt würde ich aber trotzdem den Pontiac G6 dem Grand Prix vorziehen.
posted by Christian Ey at 01:31 permalink
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Highway 101 von Redwood City nach San Francisco
Wenn ich abends über den Highway 101 von der Arbeit nach Hause brettere, ist es leider meist schon dunkel, und dass ich ja auch noch selbst fahre, mach das Fotografieren dieser Strecke um so schwieriger.
Wie gut, dass meine Kollegen am Samstag einen Trip nach San Francisco gemacht haben, und Mahdi die Strecke mit seiner Kamera festgehalten hat.
Mahdi: Thanks for taking the pictures!
Viel Spaß! :)
 | Markus weiß, wo's lang geht |
 | Erst mal tanken! |
 | Wo ging's nochmal lang? |
 | Unter einer Brücke durch... |
 | ...am San Francisco Airport vorbei... |
 | ...und an South San Francisco vorbei... |
 | ...und schon sieht man die Skyline von San Francisco! |
 | In der Stadt geht's weiter. |
 | An manchen Stellen qualmt's aus dem Gulli. |
 | Und so weiter, und so fort... :) |
Also wie gesagt, es ist fast die Strecke, die ich abends von der Arbeit nach Hause fahre, in San Francisco selbst fahre ich dann eine etwas andere Strecke, um zu mir nach Hause zu kommen.
posted by Christian Ey at 23:36 permalink
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Den hatte ich leider viel zu kurz: Der Pontiac G6
Heute habe ich leider mein aktuelles Mietauto zurückgeben müssen, weil versucht wurde, in ihn einzubrechen. Dadurch wurde das Schloss zerstört, und ich möchte nicht ein ca. 20-tausend-Dollar-teures Auto mit kaputtem Schloss nachts auf einer Straße in San Francisco parken müssen.
Doch um dieses Auto tut es mir richig leid, es ist ein Pontiac G6 Sedan (Sedan heißt Stufenheck), der kleinere Bruder des bisher von mir favorisierten Pontiac Grand Prix.
Der G6 ist endlich ein amerikanisches Auto mit modernem, verspieltem Innenraum, annehmbaren und modernen Materialien (im Chrysler Sebring herrschte wegen der Velour-überzogenen Sitze eher eine Athmosphäre wie in den 80ern) und relativ straffem Fahrwerk. Er hat auch ein paar nette Features, wie das "Verrückspielen" aller Instrumente beim Start des Motors: Die roten-beleuchteten Zeiger von Drehzahlmesser, Tacho, Temperatur und Tankfüllstandsanzeige schnellen für 1-2 Sekunden gleichzeitig auf 100% und wieder zurück auf null. Das sieht sehr spacig aus! :)
Auch der 6-Zylinder-Motor lässt keine Wünsche offen und ist mit 167PS auch ausreichend motorisiert.
Ich habe erst kürzlich gesehen, dass es den G6 auch als Cabriolet mit versenkbarem Hardtop gibt... wär das nicht was für mich? :)
Leider musste ich wie gesagt den Wagen heute schon wieder abgeben. Als Austausch habe ich aber tatsächlich einen Pontiac Grand Prix bekommen, mal sehen wie der sich fährt. Selbstverständlich werde ich demnächst darüber berichten! :)
posted by Christian Ey at 11:53 permalink
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Sonntagsausflug zur Half Moon Bay
Die Half Moon Bay liegt südlich von San Francisco und nördlich von Santa Cruz am Highway One. Es gibt sowohl eine Bucht der Pazifikküste, die Half Moon Bay heißt, als auch eine kleine Stadt, die an der Half Moon Bay liegt.
Wir, das sind Meli, Philip (ein Arbeitskollege von Cataphora) und ich, fuhren von Sunnyvale nach Half Moon Bay und parkten meinen Mietwagen erstmal in der Stadt.
Nach einer Weile in der Stadt entschieden wir uns, in Richtung Strand zu gehen (über die Poplar Street). Nach unserer Chicago-Style Pizza war dieser Verdauungsspaziergang absolut das Richtige. :) Das Wasser ist aber natürlich noch zu kalt, bekannterweise wird es hier nie so richtig warm.
Auf dem Weg zurück kamen wir an einer Scheune vorbei, in der Kürbisse verkauft werden. Lustigerweise hießen die "Andriotti's", was zufälligerweise der Spitzname von Andreas Kühl, einem ehemaligen Kollegen von MGM ist. Zufälle gibts!
Nach einem Café zurück in der Stadt mussten wir feststellen, dass jemand versucht hatte, meinen Mietwagen aufzubrechen, das Schloss war total zerstört. Offensichtlich hat es nicht geklappt, denn im Wagen hat nichts gefehlt. Ich hab dann einen Police car gestoppt und der Officer hat's aufgenommen - trotzdem muss wahrscheinlich die Autoversicherung den Schaden zahlen, da der Täter unauffindbar ist. Der Officer machte ein Digitalfoto vom Schaden am Auto und gab mir eine Nummer, unter der der Fall gespeichert wird. Ich werde morgen mal zu der Autovermietung fahren und die Sache klären.
Wie ich die kenne, bekomm ich wieder einen neuen Mietwagen. Ach ja, ich hab ganz vergessen zu erzählen, dass mir beim letzten Mietwagen auf dem Highway der Reifen geplatzt ist... aber das ist eine ganz andere Geschichte! :)
So, jetzt geht mir der Text aus, hier deshalb die weiteren Bilder von heute ohne Beschreibung:
posted by Christian Ey at 23:54 permalink
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Mein Zimmer in einer ersten Version
Nachdem ich fast tagelang bei Ikea verbracht habe und von GALANT über BRATTBY bis TRAKTOR alles mögliche zusammengebaut habe (was mir im Übrigen richtig Spaß macht: Ikea schrauben find ich cool), ist mein Zimmer in einer ersten Version zunächst mal fertig.
Ich hab natürlich schon Ideen, wie ich mein von der Grundfläche her kleines, dafür aber hohes Zimmer besser ausnutzen kann (z.B. Hochbett), aber das hat noch Zeit.
Für alle die's verpasst haben: Hier die Berichte über das Appartement, in dem das Zimmer ist, über den Block, in dem das Appartement ist, und über die Marina, das Viertel, in dem das Haus steht. :)
 | Mein Schreibtisch steht direkt am Fenster, mein Zimmer hat zwischen Einbauschrank und Außenwand eine Lücke, in die genau ein Schreibtisch reinpasst. Und von dem Fenster aus hab ich sogar noch eine tolle Sicht in Nachbars Garten. mit viel Grün. :) Der Schreibtisch ist übrigens von der Serie "GALANT", in der Farbe "Medium Brown". Diese Serie finde ich cool, weil sie ziemlich chic aussieht, flexibel ist (man kann fast alle Tischplattengrößen und -Formen miteinander verbinden) und noch erschwinglich. Dieser 80x60cm große Schreibtisch hat z.B. zusammen mit den höhenverstellbaren Tischbeinen 90$ gekostet. |
 | Diese Kommode finde ich ja absolut cool: Sieht gut aus und ist spottbillig: 39$ fuer das Ding, ist zwar a bisserl windig, aber war gut zusammenzubauen und tut seinen Job. Ich glaube es hieß "BRATTBY". |
 | Was da so aussieht wie eine überdimensionale Filmrolle und an der Wand hängt, ist ein Bilderrahmen für sieben Bilder. Leider hab ich noch keine Bilder, die ich reinhängen könnte. Wär es nicht eine tolle Sache, wenn Ihr mir Bilder von Euch schicken könntet - am Besten Digitalfotos an meine Emailadresse, im Hochvormat, da die Filmrolle ja hochkant an der Wand hängt! Das würd mich RIESIG freuen! Die lass ich dann hier entwickeln und tu sie in den Rahmen rein! |
 | Mein Bett ist total unspektakulär einfach eine Matratze, die ich geschenkt bekommen hab, auf einem Futon-Bett-Rost. Der Rost ist eigentlich vergleichbar mit einer Europalette und kostet 39$. Ist nur dazu da, dass die Matratze nicht direkt auf dem Boden liegt. |
 | Meine erste Wand-Deko ist ein Bild, auf Stoff gemalt (aus Afrika mitgebracht), das ich von meiner Schwester Alex zu Weihnachten geschenkt bekommen hab. Macht sich gut! :) Hey Alex, vielen Dank nochmal dafür! |
 | In den Einbauschrank (in amerikanischen Wohnungen sind in der Regel Einbauschränke im Schlafzimmer) habe ich ein einfaches Stauraumregal von Ikea reingestellt, damit ich mehr Platz für meine Kleider hab. War auch nicht teuer, nur ein paar Bucks. |
 | Auch hier waren die Schweden am Werk: nachdem ich in Deutschland vergeblich nach einem gescheiten (und einfachen) Schuhregal gesucht hab, hab ich hier endlich eins gefunden. |
posted by Christian Ey at 00:20 permalink
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Wie wahr, wie wahr!
Ich meine, es ist nichts besonderes, dass man von seinem Computer mit einem "klugen" Spruch begruesst wird. Aber diesen Spruch den mir mein Computer gerade an den Kopf geschmissen hat, moechte ich Euch nicht vorenthalten:

"Being frustrated is disagreeable, but the real disasters in life begin when you get what you want."
Das heisst so viel wie:
"Frustriert sein mag laestig sein, aber die wirklichen Desaster im Leben fangen an, wenn man kriegt, was man will." Wie wahr, wie wahr! ;)
posted by Christian Ey at 15:20 permalink
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Verhält man sich 'politically incorrect', wenn man die USA mag?
(Achtung! Politisch! :)
Als ich das erste Mal in die USA ging, das war 1998/1999, war es total "in", dort ein Praxissemester oder einen Urlaub zu verbringen. Es galt als chic, ein Auslandssemester in den vereinigten Staaten im Lebenlauf zu haben. Das Silicon Valley florierte, und war die erste Adresse für Informatikstudenten. Mein Internship bei Netscape war wie ein Sechser im Lotto.
In Deutschland herrschte eine gewisse "positive Grundstimmung" gegenüber den Vereinigten Staaten vor. Viele Leute konnten nachvollziehen, dass in die USA auszuwandern mein Traum war.
Doch inzwischen hat sich einiges geändert. Ich habe den Eindruck, dass die Terror-Attacke auf die World Trade Centers in New York nicht nur die USA verändert hat, sondern dass dieses Ereignis weltweit einen Stein ins Rollen gebracht hat.
Es kam wie es kommen musste, die USA ließen sich das nicht gefallen, marschierten in Afghanistan ein und beglichen bei dieser Gelegenheit - außenpolitisch höchst ungeschickt - gleich noch eine offene Rechnung mit dem Irak. (Doch mal ganz ehrlich: Was soll man von den USA erwarten, wenn man sie angreift? Sollen sie still dasitzen und warten bis der nächste Angriff kommt?)
So weit so gut, in Deutschland stellte sich - der Mehrheitsmeinung der Deutschen ensprechend und daher meiner Meinung nach korrekter Weise - Gerhard Schröder's Regierung gegen den Irakkrieg. Die USA reagierten auf diesen Affront beleidigt und außenpolitisch erneut ungeschickt; und zu allem Überfluss endete der Irakkrieg in einem für die USA unbeherrschbaren Chaos.
In der folgenden Zeit erlebte ich mehr und mehr, dass sich mein Traum, in die USA auszuwandern, immer schwerer vermitteln ließ. Es ging sogar so weit, dass ich mich dafür rechtfertigen musste, dass ich Amerikaner immernoch für nette Menschen hielt! Ich habe den Eindruck, dass es in Deutschland zur Zeit chic ist, die USA zu hassen.
Natürlich hat mich diese Änderung in der öffentlichen Meinung nicht daran gehindert, meinen Schritt in die USA erneut zu wagen. Doch ich halte es für höchst bedenklich, sich in Deutschland, als westlich orientierte Gesellschaft, gegen die USA zu wenden, die als immernoch stärkstes Symbol für westliche Werte wie Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und Individualismus steht.
Ich teile durchaus die Meinung, dass Angriffskriege wie der Irakkrieg zu verurteilen sind. Doch trotzdem sollte man meiner Meinung nach nicht aus den Augen verlieren, dass sich (auch schon lange vor dem Irakkrieg) in Teilen der islamischen Welt eine Front gegen die westliche Weltanschauung bildet, die das Ziel hat, die westlichen Werte zu zerstören und wo immer nur möglich islamisches Recht einzurichten! Wenn wir uns gegen diese Front wehren wollen, sollten wir das zusammen tun. In dieser Sache stehen wir, ob wir das wollen oder nicht, auf der gleichen Seite wie die USA. Die USA sind unser Partner, nicht unser Gegner!
Die jüngsten, mit Todesopfern bespickten, gewalttätigen Proteste gegen die dänischen Karrikaturen zeigen, wie sehr dieses Problem alle westlichen Länder betrifft. Glaubt Ihr wirklich, dass Deutschland keinen terroristischen Gefahren ausgesetzt ist, nur weil sich Deutschland gegen den Irakkrieg gestellt hat? Islamisten sind gegen die westliche Welt, nicht nur gegen den Irakkrieg!
Interessant finde ich in Zusammenhang mit der gewalttätigen Reaktion auf die Karrikaturen ein Zitat von Salman Rushdie:
"Es ist völlig in Ordnung, dass Muslime, dass alle Menschen in einer freien Gesellschaft Glaubensfreiheit genießen sollten, es ist völlig in Ordnung, dass sie gegen Diskriminierung protestieren, wann und wo immer sie ihr ausgesetzt sind. Absolut nicht in Ordnung ist dagegen ihre Forderung, ihr Glaubenssystem müsse vor Kritik, Respektlosigkeit, Spott und auch Verunglimpfung geschützt werden." Ich hoffe nur, dass sich die öffentliche Meinung gegenüber den USA in Deutschland wieder verbessert, und dass erkannt wird, dass viele Werte, die die USA unterstützen und für die sie kämpfen, auch unsere Werte sind! Man kann die USA kritisieren, man kann gegen Aktionen der USA protestieren, doch man sollte nicht vergessen, dass wir alle in einem Boot sitzen, und dass die USA wahrscheinlich der beste Partner sind, falls es zu terroristischen Angriffen gegen Deutschland kommen sollte (was natürlich keiner hofft, aber was ich leider für sehr wahrscheinlich halte).
Eine coole Aktion finde ich übrigens "Buy Danish", als Gegenaktion gegen Boykotte von dänischen Produkten:
Viel Spaß :) Chris
posted by Christian Ey at 22:55 permalink
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Lynx! Hey Thomas, was machst Du in San Francisco?
 Heute hab ich auf der Fahrt von San Francisco nach Emeryville auf der Bay Bridge einen Bus vor mir gesehen von der Firma Lynx! Ich weiß, das ist jetzt ein Insider, aber ein guter Kumpel, Thomas, hat den Spitznamen Lynx... Monica hat gleich mal 2 Handyfotos gemacht, die ich selbstverständlich und mit größtem Vergnügen hier präsentiere! :)
posted by Christian Ey at 23:38 permalink
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See-Through-Milk
Heute hab ich in der Firma das erste Mal Non-Fat-Milk trinken muessen, da die "normale" Milch aufgebraucht war. :(
Das Zeugs ist ja graesslich!! Yuck yuck yuck!!! Da kanns man voll durchsehen!
Chris
posted by Christian Ey at 11:17 permalink
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Highway No 1: Auf der Suche nach Sonne
 Am Wochenende hatte es leider schlechtes Wetter, das heißt am Samstag war eigentlich noch recht schön, besonders im südlichen Valley, um Sunnyvale, wars recht angenehm bei gefühlten 20 Grad.
Für heute hatten wir einen Trip über den Highway One in Richtung Süden geplant. Natürlich - dreimal dürft Ihr raten - wurde das Wetter schlechter. Egal, wir sind ja nicht aus Zucker, ab ins Auto und losgefahren. Ich bin in San Francisco morgens gegen 9:30h losgefahren, hab Vivien abgeholt (eine Arbeitskollegin) und bin dann nach Sunnyvale zu Melli gefahren. Nach einem leckeren Frühstück in Melli's WG gings dann los: Von Sunnyvale fuhren wir zuerst mal nach Santa Cruz. Die Strecke dorthin selbst war noch nicht auf dem Highway 1, sondern hauptsächlich der Highway 17, der sich vierspurig durch die Santa Cruz Mountains schlängelt.
In Santa Cruz gingen wir zuerst mal an den Boardwalk mit seinem Giant Dipper, doch es war vor elf Uhr, daher waren die Attraktionen noch geschlossen. Die Attaktionen sind im März nur am Wochenende von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Knapp verfehlt! Schade! Aber das Casino Arcade hatte schon geöffnet. Grund genug für ein doofes Foto von mir in einem 3D-Helm.
Egal, wir haben uns noch in einem kleinen mexikanischen Restaurant einen leckeren Chicken Burrito reingezogen und sind dann weitergefahren auf dem Highway 1 in Richtung Süden nach Carmel-by-the-sea. Der Weg dorthin geht leider nicht überall am Meer entlang, aber dafür wird man in Carmel mit einem wunderschönen Sandstrand belohnt! Es war etwas windig, trotzdem waren viele Leute mit ihren Hunden und mit anderen Leuten und mit deren Hunden unterwegs. Und wir waren ja auch noch da. Das klang jetzt grad fast wie Helge Schneider. ;)
Südlich von Carmel fängt der Big Sur an, ein wunderschönes Gebiet mit viel Natur, Campingplätzen und überteuerten Tankstellen.
Tankstellen?
Ja genau, ausgerechnet in dieser "Wildnis" ging mir langsam der Sprit aus. Das kümmerte meine Mädels wenig, aber ich bekam ob der sich stetig nach unten bewegenden Tanknadel und der wunderschönen aber endlos scheinenden Natur schon ein-zwei Schweißperlen auf die Stirn. Hier wollte ich nicht mit einem leeren Tank "stranden".
 Zum Glück kam dann doch irgendwann ein aus ca. 10 Häusern bestehendes Kaff mit Tankstelle. Dort verlangten die pro Gallone über $3! Ich weiß, verglichen mit Deutschland ist das immernoch billig, aber wenn man Preise von $2.35 pro Gallone (an die 4 Liter) gewöhnt ist, schluckt man erstmal.
Nagut, ich hab dem Tankwart gesagt, er soll 10 Gallonen reinschütten. Leer weiterfahren wär echt doof gewesen.
Das Wetter wurde wie erwartet immer besser, desto weiter wir in Richtung Süden fuhren. Gegen 4 Uhr Nachmittags irgendwo im südlichen Teil von Big Sur hatten wir dann endlich Sonnenschein und die Gelegenheit für ein paar schöne Fotos. Nach einer weiteren Fahrtstunde in Richtung Süden drehten wir dann ganz unspektakulär und ohne quitschende Reifen um und machten und auf den ca. 3stündigen Heimweg nach Sunnyvale, wo es in Ströhmen regnete.
Für ein paar Minuten hatten wir ernsthaft vor, bis nach LA zu fahren und dort zu übernachten, verwarfen diese verrückte Idee jedoch irgendwann...
Und egozentrisch wie ich nunmal bin, hier der Chris in "Ey Alder, was guckst Du"-Pose auf super großem Bild. Mach Platz, eh! :)
posted by Christian Ey at 23:34 permalink
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Coole Lounge in Nerd City
 Auf der einen Seite war die Bar, die wir am Dienstag abend besucht hatten, schon genau das, was ich erwartet hatte, aber auf der anderen Seite war sie auch genau das, was man im Zentrum des Silicon Valleys überhaupt erwarten kann. Die Bar ist in der Stadt Mountain View, die das Zuhause von Google, Netscape, Silicon Graphics, und vielen, vielen anderen High-Tech Firmen ist. Man erwartet also: Eine Schickimicki-Bar, die überwiegend von Silicon-Valley-Nerds besucht wird. Und man bekommt auch: Eine Schickimicki-Bar, die überwiegend von Silicon-Valley-Nerds besucht wird. Kewl. ;)
 Die Bar hieß übrigens Buddha Lounge.
 Aber ganz so schlimm wars dann doch nicht, zwar war die Herren-Quote ziemlich hoch, aber ich war ja auch nicht zum Spaß hier. Die Musik war gut, die Leute nett und ich war gut drauf. Also half nur eins: Sofort an die Bar und einen Cocktail bestellt.
 Den "Hurricane" gabs für 4$, mit Schuss für 5$. Kein schlechter Deal. Und wie immer: Den Barkeeper passend zahlen bzw. das Geld rausgeben lassen und danach das Trinkgeld auf den Tresen legen. So einfach geht das. Wenn man einem Barkeeper erklären möchte, dass er doch sechs Dollar statt der fünf mehmen soll und einen Dollar als Trinkgeld verstehen soll, dann ist man den halben Abend mit Bezahlen und Erklären beschäftigt und outet sich damit als "vom anderen Stern". Normalerweise gibt der Barkeeper auch so zurück, dass man gut einen Dollar als Trinkgeld hinlegen kann: Auf meinen 20$-Schein bei 5$ Cocktail gab er mit schlauerweise zwei 5$ Scheine und fünf 1$-Scheine zurück - eine klare Aufforderung zum Trinkgeldliegenlassen. ;)
posted by Christian Ey at 22:42 permalink
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