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My American Dream - Blog - von Christian Ey
Seit Februar 2006 lebe und arbeite ich in den USA, genauergesagt lebe ich in Belmont nahe San Francisco und arbeite in Redwood City, California.
Dieses Blog ist für alle, die wissen wollen, wie es mir gerade geht, und natürlich auch für alle, die interessiert, wie es sich in den USA so lebt.
Ein paar Bilder von meinem Mietwagen.
Auf vielfachen Wunsch nun ein paar Bilder von meinem Mietwagen, diesmal mit der besseren Kamera.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Markus bedanken, der mir netterweise spontan seine (übrigens ziemlich coole) DigiCam Canon PowerShot A80 ausgeliehen hat. Ich hatte meine Kamera in München vergessen, noch auf ihrem Stativ stehend und hab das erst gemerkt, als ich in Baden-Baden in Richtung Flughafen aufbrechen wollte.
Schön blöd.
Aber ich pass auf die Kamera auf und bring sie Dir heil wieder, versprochen! :)
Mein Leihwagen ist ein Chrysler Sebring, Sechszylinder, Servo, Automatik und Cruise Control. Das wars aber auch schon, denn das Auto ist ziemlich uncool: Ist langweilig weiß, hat Stoffsitze und fährt sich weich wie ein Schiff.
Aber was soll's, die horsepowers stimmen und die Kiste bringt mich zuverlässig in die Arbeit, mehr brauch' ich momentan nicht.
posted by Christian Ey at 23:36 permalink
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Schrägparker: Hoffentlich rutscht mein Auto nicht weg
 Leider hab ich kein besseres Foto davon, als ich gestern mein Auto mangels Parkplätzen in meinem Viertel etwas weiter oben an einem steilen Stück der Webster Street parken musste. Ich hatte nur mein Handy dabei, daher wieder die schlimme Bildqualität. Sorry!
Aber ich glaub man kann sich vorstellen, wie steil es hier ist... und beim Anfahren am Hang drehen trotz vorsichtiger Beschleunigung schonmal die Räder durch. Ich bin mir nicht sicher, ob es Spaß macht, bei dieser Steigung mit einem Schaltwagen anzufahren!
Und leider spielt uns zur Zeit das Wetter einen Streich. Richtig hässliche Regenschauer gepaart mit unglaublichen Stürmen wüten zur Zeit über San Francisco, wo man sich hier in seiner Holzhütte gar nicht mehr so wohl fühlt. Der Regen prasst zeitweise dermaßen an mein Zimmerfenster, dass man den Eindruck bekommen könnte, in einem Wohnwagen zu übernachten. Und diese dünnen Schiebefenster, die einen vor den Wettergewalten schützen sollen, wirken nicht gerade beruhigend.
Und weil ich bei dem Wetter sowieso nicht rausmöchte, habe ich heut abend nach der Arbeit noch (endlich) meine neue Ikea-Kommode zusammengebaut, hat (wirklich!) richtig Spaß gemacht. Ikea weiß halt, wie man Möbel bau(en läss)t. :)
posted by Christian Ey at 23:20 permalink
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Clubbing in San Francisco: Das Ruby Skye
 Gestern waren wir clubben in der Stadt, wir gingen ins Ruby Skye. Die hatten grad Mardi Gras night, in Anlehnung an den Carneval in New Orleans, der dort zur Zeit stattfindet.
Jeder bekam Perlenketten um den Hals gehängt und es gab Masken zum Anziehen. Außerdem hatten sie viele Shows mit Tänzerinnen und Artisten. War echt beeindruckend.
Ein Wehrmutstropfen war der hohe Eintrittspreis: 30$ Cash, nichtmal Kreditkarte wurde akzeptiert. Und der Taxifahrer hat zuerst nicht dorthingefunden, was uns letztlich um die 3$ zuviel gekostet hat weil er total orientierungslos um den Block geirrt ist.
Ich hab mit meinem Handy ein Foto von einer Tänzerin mit beleuchtetem Hullahupp-Reifen gemacht, wovon man leider gar nichts erkennt. Macht nix, ich zeigs Euch trotzdem. ;)
posted by Christian Ey at 16:22 permalink
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Wider dem Jetleg: Ja nicht ins Bett gehen!
 Bei Pinnacle Systems gehts ja rund: Eine ganze Horde neuer Praktikanten aus Deutschland wurde eingeflogen, und Meli hat sie vom Flughafen abgeholt. Und damit die "neuen" nicht aus versehen auf die Idee kommen, nach ihren langen Flug gleich ins Bett zu fallen (dann bekommt man den Jetleg nicht mehr los), sind wir gleich mal in Palo Alto in eine Bar im New-Orleans-Stil gegangen, ins Nola.
Naja, von diesem Abend ist nicht viel mehr übriggeblieben als ein leerer Geldbeutel, die Erkenntnis, dass auch mexikanische Biere wie Corona und Pacifico wie Wasser schmecken und ein verstrahltes Gruppenfoto.
Na denn: Prost! :)
posted by Christian Ey at 02:52 permalink
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3D-Luftbilder von Live Local
 Ein Kollege hat mich auf Windows Live Local aufmerksam gemacht, mit dem man Luftbilder schießen kann. Das hab ich natürlich gleich mal ausprobiert und ein Luftfoto von meinem Block geschossen.
posted by Christian Ey at 11:22 permalink
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Chinesische Neujahrsparade 2006
Heute wurde in San Francisco mit einer Parade der Jahreswechsel des chinesischen Kalenders gefeiert. Und da in San Francisco das größte chinesische Stadtviertel außerhalb Chinas existiert, ist dies hier natürlich ein riesiges Event. Ich hab versucht, mit dem Auto dort hin zu fahren, aber nach einer halben Stunde erfolgloser Parkplatzsuche (Parkhaus: 35$ für 2 Stunden!) hab ichs dann aufgegeben und hab in der Marina geparkt und bin zu Fuß hingegangen. Dauer: 30 Minuten, San Francisco ist demnach nicht wirklich groß.
Obwohl ich ca. eine Stunde zu spät dran war, war die Parade noch lange nicht vorbei. Ich traf mich also mit Meli und hab noch eine gute Stunde von der Parade mitbekommen. Das hat mir dann auch gereicht. Das Wetter in San Francisco ist abends doch ziemlich frisch (es kühlt ab auf ca. 10 Grad) und ich hab in meiner Sommerjacke echt angefangen, zu frieren! (Ich weiß ich weiß, mit Euren Schneemassen kann das nicht mithalten... ;)
Die Parade selbst war bespickt mit bunten Wagen, Tanzgruppen, Feuerwerks-Leuten und Musikkapellen. Am besten gefielen mir die Tanzgruppen, die mit dem Lied "Who let the dogs out" das chinesische Jahr des Hundes begrüßten.
posted by Christian Ey at 22:33 permalink
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Kino: der Film 'Munich' in San Francisco
 Heute (ähm schon wieder gestern, wie die Zeit vergeht) hab ich mich mit Susanne und Pierre getroffen, die ich beide in München auf einem GABA-Event kennengelernt habe und die (damals schon) in San Francisco leben. Pierre ist aus dem Libanon und Susanne ist Deutsche. Ich hab mich wirklich gefreut, die beiden wiederzusehen!
Wir sind zusammen in den Film "Munich" gegangen, doch es war ein ganz komisches Gefühl, diesen Film hier zu sehen. Eigentlich hat der Film nicht viel mit München an sich zu tun, aber der Film hat mich trotzdem irgendwie nachdenklich gestimmt, und hier und da a bisserl Heimweh rausgeholt.
Ach übrigens (an die, die diesen Film schon gesehen haben - alle anderen bitte aufhören zu lesen): Ist Euch aufgefallen, dass eine der größten Messages des Films im Schlussbild des Films liegt? Es wird ja davon gesprochen, dass von 11 Hintermännern des Attentats bei den olympischen Spielen in München 9 vom israelischen Geheimdienst umgebracht wurden, und der Hauptdarsteller spricht davon, dass die Spirale der Gewalt nie aufhört. In diesem Moment schwenkt die Kamera auf die (noch stehenden) World Trade Centers...
posted by Christian Ey at 03:01 permalink
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Erstes 'Date' im Café Cocomo: Suche nach einer Tanzpartnerin
 Wie soll ich's anstellen. Ich bin jetzt eine gute Woche hier und suche nach einer Tanzpartnerin. Und das im "Entwicklungland", zumindest was den Tanzsport nach "international Style" angeht, wie Turniertanz hier genannt wird.
Durch intensives Googeln bin ich auf die Seite DancePartner.com aufmerksam geworden. Hier suchen Leute aus aller Welt Tanzpartner, insbesondere aber aus dem Valley und aus SanFran.
Doch die von DancePartner.com wollen richtig Geld! Um mit anderen Leuten in Kontakt treten zu können muss man (für Gold-Membership) um die 24$ im Monat zahlen! Aber nun, Tanzen ist mein Hobby, und ich habs mal probiert.
Und siehe da: Ich kann mich grad vor Anfragen nicht mehr retten, und heute (ähm gestern) hab ich mich mit Monica im Café Cocomo getroffen, das ist ein Salsa Café in der Potrero Hill Neighborhood. Monica ist wirklich ne ganz nette (und sexy! - siehe Bild... :) und wir werden demnächst Einzelstunden nehmen um auszuprobieren, ob's mit uns klappt. Sowas wie Gruppenstunden gibts ja hier nicht, jedenfalls nicht auf dem Level das wir im GSC hatten, sondern eher nach Art "Tanzschule".
Drückt mir die Daumen dass es klappt!
posted by Christian Ey at 01:28 permalink
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Sonnenuntergang am Cliff
Heute habe ich mich mit Meli verabredet, sie ist eine sehr gute Freundin von Beate und macht zur Zeit ein Praktikum bei Pinnacle Systems in Mountain View. Sie kam mit dem Caltrain nach San Francisco und ich holte sie von der Caltrain Station ab.
Wegen dem Superbowl am Sonntag fanden wir in meinem Viertel leider keinen Parkplatz (wirklich: GAR keinen) und fuhren deshalb kurzerhand weiter ans Cliffhouse, das ist ein bekanntes Restaurant am Nordwest-Ende von San Francisco. Hier gibt es bei schönem Wetter am Cliff einen herrlichen Sonnenuntergang, den wollten wir doch mal fotografisch festhalten.
Danach fuhren wir dann doch nochmal zurück in die Marina, um was essen zu gehen an der Union Street und bekamen wider Erwarten einen Parkplatz. Wir gingen ins Betelnut Restaurant, das ich am Samstag mal im Vorbeigehen gesehen hatte und das ich mal ausprobieren wollte. Recht interessante asiatische Gerichte aus einer offenen Küche werden serviert - echt empfehlenswert! Aber auch nicht ganz billig.
Und hier sind die Bilder von heute:
-- Der Caltrain kommt an --  -- Meli's Jacke passt farblich wunderbar zur amerikanischen Flagge --  -- Und wenn wir schonmal da sind, dann bleiben wir auch hier... --  -- Weiß jemand, von was diese Ruinen stammen? Wenn ja bitte als Kommentar unter diesen Eintrag schreiben. Danke! --  -- Das Cliff als Hauptdarsteller --  -- Auch andere Fotografen interessieren sich für die Aussicht --  -- Die Golden Gate Bridge ist ohne Stativ bei fortgeschrittener Dämmerung nur noch schwer zu fotografieren, aber ich mag diesen verwackelten Shot irgendwie -- 
posted by Christian Ey at 23:21 permalink
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Die Marina: Erstmal mein Viertel in Besitz nehmen
 Heute musste ich zum IKEA fahren, da ich mich ja einrichten möchte. Bisher wars ja immer neblig, und ich dachte schon, das hört nie auf.
Doch urplötzlich (gestern wars hier wie gesagt noch so neblig, dass man fast die eigene Hand vor dem Gesicht nicht erkennen konnte) ist heute morgen die Sonne rausgekommen und der Nebel war wie von Geisterhand verschwunden. Strahlender Sonnenschein!
Also wollte ich nicht gleich ins IKEA fahren, sondern hab mir mein Viertel vorgeknöpft, um es zu erkunden. Bei der Gelegenheit hab ich mir auch eine Prepaid-Karte von T-Mobile besorgt, damit ich eine lokale Nummer hab.
 Erstes Foto: Die Greenwich Street, in der ich wohne. Ich hab in östliche Richtung fotografiert, im Hintergrund sieht man, wie die Straße einen Berg hochklettert. Direkt links neben der Greenwich Street ist an dieser Stelle die Lombard Street, eine der steilsten Straßen San Franciscos...
Zweites Foto: Die Union Street, gerade mal zwei Blocks von der Greenwich entfernt. Hier geht abends und nachts ganz schön die Post ab, es gibt viele Kneipen, wunderschöne Restaurants und viele braungebrannte Leute. Dass viele sich um diese Jahreszeit per Sonnenstudio bräunen wird übrigens hier gar nicht so gerne gesehen, man nennt das künstliche Bräunen "Fake-Bake".
 Drittes Foto: Die Van Ness Avenue, hier beginnt meine tägliche 50-Minuten-Fahrt zur Arbeit. Das ist gar nicht so schlimm, wie man sich das vielleicht vorstellt. Der Verkehr hier ist um einiges relaxter als in Deutschland, und mein Auto (eine amerikanische Hämorriden-Schaukel) lädt denn auch eher zum Cruisen ein als zum Rasen: Total weiche Federung, ends-viel PS und ein richtig satter Motor-Sound. Und dabei ist der eingebaute 6-Zylinder eher noch ein kleiner Motor für ein amerikanisches Auto. Ist ganz anders als mein sportlicher Peugeot 206cc in Deutschland, aber das Fahren hat mit dem Ami-Schlitten durchaus auch seinen Reiz! Und bei den steilen Straßen hier wäre mein kleiner Peugeot schon lange mal mit dem Unterboden aufgesessen.
Fünftes Foto: Nur vier Blocks in Richtung Norden ist schon die San Francisco Bay, genauergesagt ist dort der Aquatic Park. Von dort hat man eine herrliche Sicht auf die Skyline von San Francisco, wenn sich nicht gerade eine Seemöve ins Bild setzt, und die Transamerica Pyramid verdeckt.
Sechstes Foto: In die andere Richtung habe ich dann auch die Golden Gate Bridge zum ersten Mal gesehen. Das hat mich schon etwas ergriffen, muss ich zugeben!
So, genug geschwelgt, jetzt gehts ab zum IKEA.
posted by Christian Ey at 23:30 permalink
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Zeitumstellung & Memories
 Nach einem anstrengenden Arbeitstag (hab noch bis Mitternacht gearbeitet) stelle ich jetzt mein Blog auf Pacific Time um. Das heißt, dass alle Einträge, die ich vorher gemacht habe, jetzt auch nach Pacific Time angegeben werden, obwohl ich sie in Deutschland noch geschrieben hab.
Bei der Gelegenheit hab ich noch a bisserl in alten Zeiten gekramt und ein Bild von der Meisterschaft C-Latein 2005 gefunden, auf dem wir anfeuernd dabei waren.
*heimwehkrieg* - miss U all!!
Vielen Dank an Stefan Goßner für das Bild.
posted by Christian Ey at 02:39 permalink
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Gut angekommen!
Ich bin heute um 16:10 Ortszeit in einem verregneten San Francisco angekommen. Es hat so 13 bis 16 Grad, was an sich nicht viel ist, aber wenn man grad aus -10 Grad in Deutschland kommt, kommt einem das ziemlich warm vor hier. Ich rannte den ganzen Abend im T-Shirt rum!
Dennis von Cataphora hat mich vom Flughafen abgeholt und wir haben den Mietwagen für mich geholt: Ein riesiger Chrysler Sebring. Ist eigentlich "Standard Size", aber was die Amis so als Standard bezeichnen... ;)
Nach der Abholung bin ich dann mit dem neu angemieteten Auto nach San Francisco reingefahren und auf die Suche nach meiner Wohnung gegangen, die ich dann nach Stau und illegalem Linksabbiegen endlich erreichte.
Die Wohnung ist wirklich so cool wie sie mir beschrieben wurde und mit der Mitbewohnerin verteh ich mich auch super. Ist ja auch kein Wunder, hat sie mir doch gleich mal einen Flammkuchen gebacken und ein frisches - in San Francisco gekauftes - Spaten Bier in meinen mitgebrachten Masskrug gefüllt.
Das nenne ich eine solide Basis für eine WG. ;)
Jetzt haben wir viertel nach zehn und ich muss endlich ins Bett.
Gute Nacht!
-- Bild aus dem Flugzeug, ich bin fast über den Nordpol geflogen. Beeindruckend! --  -- Mein Koffer kurz nach der Ankunft -- 
posted by Christian Ey at 22:02 permalink
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