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Seit Februar 2006 lebe und arbeite ich in den USA, genauergesagt lebe ich in Belmont nahe San Francisco und arbeite in Redwood City, California.
Dieses Blog ist für alle, die wissen wollen, wie es mir gerade geht, und natürlich auch für alle, die interessiert, wie es sich in den USA so lebt.
Ein Besuch im 'Aquarium of the Bay'
Nach meinem Spaziergang zum Fisherman's Wharf und dem Schlendern am Wharf kam ich endlich zum Gebäude des "Aquarium of the Bay". Es war schon halb sieben und das Aquarium schießt um acht (achtung: Unter der Woche schließt es evtl. schon um sechs, aktuellere Angaben dazu aber auf der Homepage des Aquariums), da war ich mir nicht sicher, ob mir die Zeit reicht und wollte den Besuch schon verschieben. Da hab ich gesehen, dass viele Leute trotzdem noch rein gingen, hab ich's dann einfach probiert. Der Eintritt kostet (momentan) $13.95 für Erwachsene.
Und ich kann sagen: Mir reichten die anderthalb Stunden locker, ich bin sogar noch vor acht Uhr fertig gewesen und bin in dieser Zeit zweimal durchgegangen.
Das kann natürlich anders sein, wenn Hochbetrieb ist, und wenn man lange anstehen muss.
Zuerst geht man durch eine kleine Empfangshalle, die, so vermute ich, bei Hochbetrieb als Warteschlange dient. Hier sind schon ein paar kleinere Salzwasseraquarien und Informationstafeln untergebracht, um die Leute bei Stimmung zu halten. Ich hatte das Glück, dass wenig los war, und ich konnte gleich zum Aufzug vorgehen.
Der Aufzug ging nach unten, und ich fragte mich, ob ich nun unter den Meeresspiegel befördert würde. Immerhin bewegt man sich durch zwei Röhren, die durch ein gigantisches Aquarium mit gefiltertetem Bay-Wasser (also Brackwasser) führen.

Als dann jedoch an einer Tür durch den Spalt Außenlicht eindrang, war die Illusion leider kaputt: Man befindet sich im Erdgeschoss des Aquariums, in dem sich ein oder zwei (ich kann nicht sagen, ob die beiden Aquarien miteinander verbunden sind oder nicht) riesige Aquarien befinden, durch die je ein ebenso gigantisches Tunnel führt. Ziemlich lässige Konstruktion, finde ich.
Im ersten Tunnel befinden sich eher kleinere Fische (mit kleiner meine ich so 10cm bis 1,5m). Es gibt auch einen riesigen Schwarm von kleineren Fischen. Es ist sehr beeindruckend, wenn Fische über einem hinwegschwimmen, das verleiht einem das Gefühl, mitten im Meer zu sein.

Zwischen den beiden großen Schläuchen gibt es die Möglichkeit, in Eier von Schollen zu schauen, und man kann beobachten wie diese Fische sich entwickeln. Ein Aquarium weiter befinden sich Quallen; ich mag Quallen nicht sonderlich, aber sie sehen schon irgendwie cool aus.
Im zweiten Tunnel sind größere Tiere, wie z.B. Haie. Am Ende des Rundgangs kann man beliebig of nochmal durchgehen. Das habe ich genutzt und bin das 2te Mal ohne Kamera vor der Nase durchgegangen und hab auf diese Weise viel mehr gesehen als beim ersten Mal.
Danach gehts wieder hoch mit dem Aufzug, und oben gibt's eine Art "Streichelzoo", in dem man ungefährliche Meerestiere anfassen kann, wie Schollen, Seesterne und kleine Haie. Das Anfassen von Krebsen ist allerdings verboten, und das aus gutem Grund: Ein Besucher missachtete das Verbot und versuchte, einen Krebs anzufassen. Der wiederum wehrte sich und schnappte mit seinen Scheren nach dem Besucher. Naja, zum Glück ist nichts passiert, aber ich fand's schon lustig, als der Typ erschreckt einen Satz nach hinten gemacht hat. :)
posted by Christian Ey at 23:53 permalink
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