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Seit Februar 2006 lebe und arbeite ich in den USA, genauergesagt lebe ich in Belmont nahe San Francisco und arbeite in Redwood City, California.
Dieses Blog ist für alle, die wissen wollen, wie es mir gerade geht, und natürlich auch für alle, die interessiert, wie es sich in den USA so lebt.
Das Calaveras-Reservoir
Nordöstlich von San Jose und östlich von Milpitas befindet sich das Calaveras-Reservoir. Man erreicht es, indem man der State Route 237 folgt, die zum Calaveras Boulevard wird, der seinerseits in die Calaveras Road übergeht.

Das Calaveras-Reservoir ist ein wichtiger Bestandteil der Trinkwasserversorgung von San Francisco und ist ein durch einen Staudamm, den Calaveras Dam, kuenstlich erzeugter See.

Die durch das Calaveras Valley führende Calaveras Road ist unter Motorradfahrern ähnlich beliebt wie in Deutschland die Schwarzwaldhochstraße, da sie sich in engen Kurven und meist nur 1-1/2-spurig am Calaveras-Reservoir vorbeischlängelt.
Ich parkte meinen Leihwagen (allerdings nicht ganz legal) in einer kleinen Parkbucht und Meli und ich gingen ein bisschen die Calaveras Road entlang, auf der nur sehr selten Autos fahren.
Die meisten Ländereien um das Reservoir herum sind an Viehbauern verpachtet, und man darf sie nicht betreten. Die Stadt San Francisco hat das so eingerichtet, da die Angst besteht, dass andernfalls die Ländereien und damit das Reservoir verschmutzt werden könnten.
Interessant ist auch, dass zur Zeit geplant ist, den Staudamm zu erhöhen, und damit auch das Wasservolumen. Umweltschützer laufen dagegen aber amok, da sie befürchten, dass viele Biotope dadurch überflutet werden. Auf der anderen Seite war dieses Gebiet vor der Errichtung des Staudammes Agrarland und wurde erst danach zum Naturschutzgebiet. Die Argumentation für den Staudamm geht daher in die Richtung, dass die Biotope zwar zerstört werden, aber ein paar Meter weiter hinten wieder entstehen können.
Direkt unter dem Calaveras Valley befindet sich die Calaveras-Spalte. Der Staudamm befindet sich damit in einem geologisch aktiven Gebiet...
posted by Christian Ey at 22:19 permalink
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