Mein Auto in Kalifornien: ein NISSAN SENTRA 

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(C) Christian R. Ey
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Thu Feb 23 10:35:54 GMT+01:00 2006
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my American Dream

Wenn ich an Amerika denke, denk' ich an unendlich lange Straßen, an Freiheit, an Unabhängigkeit... Doch wie soll das gehen ohne Auto?! 2000 Meilen zu Fuß? Nein Danke!

Wer in den Staaten längere Zeit bleiben möchte, braucht ein Auto. Denn hier liegt wirklich alles viel weiter auseinander, der Tante-Emma-Laden um die Ecke ist dort zwei Meilen weit weg, vom einen Ende der Uni an das andere braucht man zu Fuß eine Ewigkeit und in der Nacht fahren keine Busse mehr (wenn überhaupt am Tag welche vorhanden sind).

 

Mein Nissan von vorne...

Natürlich hört sich das übertrieben an, aber ich empfehle jedem, der länger als drei Monate bleibt, sich in den Staaten ein Auto zuzulegen. Und obwohl ich jedesmal draufzahlte, wenn ich ein Auto kaufte - es geht einfach nicht ohne.

...und von hinten

Die vielleicht beste Lösung ist es, über Bekannte oder Verwandte drüben für die Zeit ein Auto zu leihen, das nicht gebraucht wird. Das Problem beim Verkaufen des Autos am Schluß des Aufenthaltes ist nämlich immer, daß man keine Zeit dazu hat und dann meist unter Preis verkaufen oder gar verschenken muß (ist mir passiert).

 

Trotzdem: Es war schon irgendwie ein tolles Gefühl, als ich im Sommer 1998 mit meinem eigenen Auto von Kalifornien nach Michigan gefahren bin. Da nimmt man sich dann doch gerne ein bißchen mehr Zeit für die ca. 2400 Meilen (ca. 3800 km) und genießt den Trip!

Mein Auto war ja auch ganz was besonderes: gerade mal 60 PS, dafür aber Klima-Anlage, Servolenkung, Automatikgetriebe... wieviel Kraft da noch zum Fahren übrigbleibt, kann sich jeder selbst ausrechnen! :-)

 

Wir fahren über die Golden Gate Bridge

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