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Wenn ich an Amerika denke, denk' ich an unendlich lange
Straßen, an Freiheit, an Unabhängigkeit... Doch
wie soll das gehen ohne Auto?! 2000 Meilen zu Fuß?
Nein Danke!
Wer in den Staaten längere Zeit bleiben möchte,
braucht ein Auto. Denn hier liegt wirklich alles viel weiter
auseinander, der Tante-Emma-Laden um die Ecke ist dort zwei
Meilen weit weg, vom einen Ende der Uni an das andere
braucht man zu Fuß eine Ewigkeit und in der Nacht
fahren keine Busse mehr (wenn überhaupt am Tag welche
vorhanden sind).
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Natürlich hört sich das übertrieben an,
aber ich empfehle jedem, der länger als drei Monate
bleibt, sich in den Staaten ein Auto zuzulegen. Und obwohl
ich jedesmal draufzahlte, wenn ich ein Auto kaufte - es geht
einfach nicht ohne.
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Die vielleicht beste Lösung ist es, über
Bekannte oder Verwandte drüben für die Zeit ein
Auto zu leihen, das nicht gebraucht wird. Das Problem beim
Verkaufen des Autos am Schluß des Aufenthaltes ist
nämlich immer, daß man keine Zeit dazu hat und
dann meist unter Preis verkaufen oder gar verschenken
muß (ist mir passiert).
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Trotzdem: Es war schon irgendwie ein tolles Gefühl,
als ich im Sommer 1998 mit meinem eigenen Auto von
Kalifornien nach Michigan gefahren bin. Da nimmt man sich
dann doch gerne ein bißchen mehr Zeit für die ca.
2400 Meilen (ca. 3800 km) und genießt den Trip!
Mein Auto war ja auch ganz was besonderes: gerade mal 60 PS,
dafür aber
Klima-Anlage, Servolenkung, Automatikgetriebe... wieviel
Kraft da noch zum Fahren übrigbleibt, kann sich jeder
selbst ausrechnen! :-)
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