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Ach, wie launisch
ist die Liebe,
Die nicht jeden gleich bedenkt:
Hier verschenkt sie Garten Eden,
Dort nur gift'ge Dornentriebe.
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Amor sendet seine
Pfeile,
Die verfehlen nie ihr Ziel;
Böses Spiel mit armen Seelen
Treibt er just aus Langeweile,
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Sucht, zwei Herzen
auszuwählen,
Eins in Flammen, eins bleibt Eis,
Spricht: "So sei's!", führt nicht zusammen,
Daß das eine Seufzer quälen.
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Sieh: aus Menschen
werden Schatten,
Und es nagen in der Nacht,
Aufgewacht durch ihre Klagen,
An den Herzen grausam Ratten.
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Paradies- und
Höllenfahrten
Sind Gewalten seiner Hand;
Kein Verstand kann Amor halten,
Spielt er mit Fortuna Karten.
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Gegen wen, frag'
ich in Bangen,
Wirst Du richten Deinen Spott?
Liebesgott, mich tröstet Dichten,
Hat mein Leid auch angefangen.
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Autor:
Signatur:
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Carsten Schmidt
c.s. 12/21/95
Christian Ey
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