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Dir nahe sein, Du
spiegel meiner seele
ein blick, ein wort: die zeit scheint still
verharre, unbeschreibliches gefühl!
doch schenkt allein der nu, auf daß der folgende es
stehle.
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Dein strahlen
läßt mich aufersteh'n
mit lachen Deine freuden, mit weinen Deine leiden teilen
nur mag Dein zorn mich nicht ereilen!
nicht ärger könnt' ich untergeh'n.
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welch schicksal
ist mir auserkoren?
der ewig schwarze schlund, so schweigsam endlos breit
verzehrt mich kalt in sich, in bitter einsamkeit
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mein herz steht
wund vor kummer und verzweiflung offen
und pocht es noch so laut, um heil sich zu erhoffen
ich weiß es wohl: ich bin verloren.
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Carsten Schmidt
c.s. 12/30/94
Christian Ey
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